SATZUNG - Historischer Verein Kronach

Historischer Verein Kronach

 §1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen "Historischer Verein Kronach".

(2) Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

(3) Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Zusatz "eingetragener Verein", kurz e.V. (Die Eintragung ist bereits erfolgt)

(4) Der Sitz des Vereins ist Kronach.

(5) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck des Vereins

(1) Der Verein setzt sich zur Aufgabe, der Öffentlichkeit die geschichtliche Entwicklung, das historische Leben, Kunst und Kultur von Stadt und Landkreis Kronach und der Region,  unter Einbeziehung von historischen Gebäuden und Einrichtungen, nahe zu bringen, somit verständlicher und begreifbarer zu machen und das Geschichtsbewusstsein der Bürger zu fördern. Dazu gehört auch die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Geschichtsverständnisses sowie des Völkerverständigungsgedankens.

Aufgrund der geschichtlichen Bedeutung des 17. Jahrhunderts für die Stadt und die Umgebung Kronachs und hier darauf folgenden historischen Entwicklung soll dieser Zeitraum besondere Beachtung finden.

(2) Der Zweck des Vereins soll erreicht werden durch:

1. Veröffentlichungen zur Geschichte der Stadt, Region und benachbarter Forschungsgebiete;

2.Unterstützung von Initiativen zur Erhaltung einschlägigen gemeinsamen Kulturguts;

3. Zusammenarbeit mit Schulen und Bildungseinrichtungen um Veranstaltungen zu entwickeln, die sich mit der Geschichte unserer Region befassen und diese begreifbar und erlebbar machen;

4. die Förderung, aktive Veranstaltung und Teilnahme an öffentlichen historischen Ereignissen und Gedenkveranstaltungen im Bereich von Stadt und Landkreis Kronach und Oberfrankens;

5. die Entwicklung, Förderung von und Mitwirkung bei Initiativen, die das Bewusstsein und das Verständnis für das ideelle und materielle geschichtliche Erbe fördern und verbreiten

6. Unterstützung von Initiativen des internationalen Kulturaustausches.

§3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Mitglieder dürfen keinen Gewinnanteil oder sonstige zweckfremde Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins erhalten. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(3) Die Tätigkeit des Vorstandes und der Vereinsmitglieder erfolgt ehrenamtlich. Aufwendungen, die im Rahmen der Tätigkeit für den Verein entstehen, können im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen erstattet werden.

§4 Mitgliedschaft

(1) Vereinsmitglieder können natürliche oder juristische Personen, Behörden und Firmen werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

(2) Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig mit einfacher Mehrheit entscheidet.

(3) Ehrenmitglied kann auch eine natürliche Person werden, die nicht Mitglied des Vereins ist. Antragsberechtigt hierfür ist jedes Vereinsmitglied. Über die Aufnahme als Ehrenmitglied entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

(4) Reine Fördermitgliedschaft ist möglich.

(5) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung des Vereins. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

(6) Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere eine die Vereinsziele schädigendes Verhalten, ein dem Ansehen des Vereins stark schädigendes Verhalten, groben Verstößen gegen die satzungsgemäßen Verpflichtungen sowie Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die binnen eines Monats nach Datum des Ausschlusses an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet dann endgültig mit einfacher Mehrheit.

(7) Mitglieder, deren Mitgliedschaft erloschen ist, haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche gegen den Verein müssen binnen drei Monaten nach Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief geltend gemacht und begründet werden.

(8) Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Der Beitrag ist jährlich im Voraus zu zahlen und für das Eintrittsjahr voll zu entrichten. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

(9) Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich nach der Satzung und den weiteren Ordnungen des Vereins zu verhalten. Alle Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und zur Einhaltung gemeinsamer Wertvorstellungen verpflichtet. Die Mitglieder sind zur fristgerechten Entrichtung von Beiträgen verpflichtet, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wurden.

§5 Organe

Organe des Vereins sind:

- Die Mitgliederversammlung

- Der Vorstand

§6 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Verwaltungsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere

- die Wahl und Abwahl des Vorstandes

- die Wahl und Abwahl des Kassiers

- Entlastung des Vorstandes

- Entgegennahme der Berichte des Vorstandes

- Wahl der Kassenprüfer

- Festsetzung von Beiträgen

- Beschlussfassung über die Änderung der Satzung

- Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

- Ernennung von Ehrenmitgliedern

- Entscheidung über Aufnahme oder Ausschluss von von Mitgliedern in   Berufungsfällen

- Weitere Aufgaben, soweit sie sich nach dieser Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.

(2) Im ersten Quartal eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.

(3) Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter der Angabe der Tagesordnungspunkte ein.

(4) Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden abgehalten, wenn der Vorstand diese einberuft oder dies von mindestens einem Viertel der Mitglieder verlangt wird. Der Vorstand beruft dann die Mitgliederversammlung unter der Einhaltung einer Frist von einer Woche schriftlich ein.

(5) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

(6) Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.

(7) Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Schriftführer zu wählen.

(8) Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder für ein Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden.

(9) Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

(10) Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

(11) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§7 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus

1. dem/der Vorsitzenden

2. zwei stellvertretenden Vorsitzenden

3. dem für die Kassenführung verantwortlichen Vorstandsmitglied

(2) Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Vorstand im Sinne des §26 BGB sind der/die Vorsitzende(r)  und beide Stellvertreter. Jeder von ihnen ist alleine berechtigt den Verein zu vertreten. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt so lange im Amt bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt des Vorstandes.

(3) Es kann ein erweiterter Vorstand mit den Leitern der Arbeitskreise gebildet werden, die auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt werden. Wiederwahl ist zulässig.

(4) Der Vorstand ist berechtigt die Satzung insoweit anzupassen, wie es erforderlich ist, um den gesetzlichen Vorschriften betreffend die Vereine und deren Anerkennung als gemeinnütziger Verein im Sinne der Abgabenordnung zu entsprechen. Dies gilt nur insoweit, als dass der Zweck des Vereins nicht verändert wird. Über die vorgenommenen Anpassungen ist die Mitgliederversammlung in der folgenden öffentlichen Versammlung zu unterrichten.

§8 Kassenprüfung

(1) Das für die Kassenführung verantwortliche Vorstandsmitglied hat über die Kassengeschäft Buch zu führen und eine Jahresrechnung zu erstellen.

(2) Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer.

(3) Die Jahresrechnung ist einmal jährlich im Vorfeld der jährlichen ordentlichen Mitgliederversammlung zu prüfen. Über die Prüfung ist ein Prüfungsbericht anzufertigen und der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.

(4) Wiederwahl der Kassenprüfer ist zulässig

§9 Arbeitskreise

Der Vorstand kann für bestimmte Arbeitsbereiche des Vereins Arbeitskreise einsetzen, der Leiter dem erweiterten Vorstand angehören. vgl. § 7 (3)

§ 10 (neu)
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Organisation
Lebenshilfe Kronach e. V. Inneren Ring 84/86 , 96317 Kronach
Die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecke zu verwenden hat.


Stand 02.12.2014